Das Modell der Verkörperung in der ökologisch-systemischen Psychotherapie II

In Zeiten von KI und Verschwörungstheorien - sind Beziehungen in Gefahr?

Kursinhalt

Nach dem ersten Seminar zum Thema Verkörperung und ökologisch-systemische Therapie vor einem Jahr wollen wir uns in diesem Jahr brisanten gesellschaftlichen Themen und deren Bedeutung für nahe Beziehungen widmen. Welche Auswirkungen haben KI, Virtualisierung, Verschwörungstheorien und Polarisierungen auf die nahen Beziehungen heute, und was kann aus Sicht des Enaktivismus und des ökologisch-systemischen Modells diesen Entwicklungen entgegengesetzt werden? Wie ist der Narzissmus in unserer Gesellschaft zu verstehen und wie kann der Sinn im dazwischen erhalten bleiben? Dabei werden Einzel- und Paarsettings im Besondern thematisiert. 
Am 25. und 26.1.27 werden Thomas Fuchs und Bernadette Ruhwinkel diese Themen aus Verkörperungsperspektive und aus koevolutiver Sicht beleuchten.
Es sind keine Vorkenntnisse zu beiden Modellen notwendig für dieses Seminar, da beide Modelle anschaulich zur Darstellung gebracht werden. 
Wir (Thomas und Bernadette) freuen uns auf alle interessierten TeilnehmerInnen und hoffen auf einen erneut lebendigen und bereichernden Austausch zur gemeinsamen Horizonterweiterung!

Leitung

Bernadette Ruhwinkel, Dr. med.

FMH Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie Schwerpunkt Alterspsychotherapie MAS Supervision und Coaching in Organisationen Dozentin und Supervisorin Praxis in Winterthur Obertor 1

Thomas Fuchs

Thomas Fuchs, Prof. Dr. Dr.

1981 bis 1988 Studium von Medizin, Philosophie und Wissenschaftsgeschichte in München
1990 Promotion in Medizingeschichte
1995 Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie
1999 Habilitation in Psychiatrie an der Uni Heidelberg
1999 Promotion in Philosophie schon damals «Leib, Raum Person. Entwurf einer
phänomenologischen Anthropologie»
2005 Professor für Psychiatrie und Psychotherapie Uni Heidelberg
2010 Karl Jaspers-Professor für Philosophische Grundlagen der Psychiatrie und
Psychotherapie an der Uni Heidelberg
 Forschungsschwerpunkte: Phänomenologische Psychologie, Psychopathologie und
Anthropologie und Phänomenologie und kognitive Neurowissenschaften
 Mitglied in vielen Fachgesellschaften u.a. Seit 2019 Präsidium der Deutschen
Gesellschaft für Phänomenologische Forschung (DGPF)
 Verschiedene Preise erhalten: 2023 Erich-Fromm Preis für Verteidigung
humanistischen Denkens gegen eine rein naturalistisch- Scientistische Sichtweise des
Menschen
Bei all dem auch noch klinisch tätig geblieben, als ärztliche Leitung der Tagesklinik
Blankenburg an der Universität Heidelberg.

Details

Termine

25.01. & 26.01.2027

09:00-17:00

Ort

Institut für Ökologisch-systemische Therapie
Seefeldstrasse 303
8008 Zürich

Kosten & Credits

CHF 560.- für 16 Lektionen
Die Veranstaltung entspricht 16 Credits.

Anmeldung

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