Der Körper als Verbündeter in der Stress- und Traumaverarbeitung
Kursinhalt
Wie unterstützt uns unser autonomes Nervensystem in stressigen Zeiten und in der Verarbeitung von traumatischen Erfahrungen? Wie werden festgefahrene Stressmuster wieder in Fluss gebracht? Wie kann das Toleranzfenster für die Herausforderungen des Alltags wieder erweitert werden?
In diesem zweitägigen Seminar erfahren die Teilnehmenden die Methode Tension and Trauma Releasing Exercises (TRETM) am eigenen Leib. TRE stellen ein einfaches, aber wirkungsvolles Tool dar, um wieder Vertrauen in die Selbstregulationsfähigkeiten des Organismus zu gewinnen. Weitere Übungen und Techniken aus der körperorientierten Traumatherapie werden vorgestellt. Gerade für belastete oder traumatisierte Menschen ist es eine tiefe Erfahrung, sich wieder auf sichere Weise den autonomen Reaktionen des Körpers überlassen zu können. Als Therapeut:innen sind wir mit dem eigenen Organismus Referenzpunkt für unsere Klient:innen; es gilt ihn zu pflegen und zu bewohnen.
Inhalte:
- Verständnis der Rolle des Körpers in der Traumatherapie
- Fähigkeit zur Anwendung von Selbstregulationsmethoden
- Erlernen von Techniken zur Erweiterung des Toleranzfensters
- Integration somatischer Ansätze in die psychotherapeutische Praxis
Methoden
- Theoretische Inputs, Modelle, kurze Impulsvorträge
- Vertiefte Selbsterfahrung in die Methode TRE und andere Embodimentmethoden
- Arbeit in Dyaden und Triaden
Leitung
Verena Maggioni-Müller
Verena Maggioni ist eidg. anerkannte Psychotherapeutin, systemisch-körperorientierte Supervisorin, Lehrtherapeutin und Dozentin für analytische Körperpsychotherapie SGBAT sowie TRETM Certification Trainerin. Sie arbeitet in eigener Praxis in Winterthur.
Weitere Informationen über Verena Maggioni: www.verenamaggioni.ch
Details
Termine
Dienstag 31.08. & Mittwoch 01.09.2027
09:00-17:00
Ort
Institut für Ökologisch-systemische Therapie
Seefeldstrasse 303
8008 Zürich
Kosten & Credits
CHF 560.- für 16 Lektionen
Die Veranstaltung entspricht 16 Credits à 45min.
